Akupunktur-Therapie zur Geburts-Vorbereitung


Die Akupunktur zur Geburtsvorbereitung beginnt in der Regel um die 36.SSW. Jede Woche sind ein bis zwei Sitzungen angedacht. Dabei werden auf jeder Seite des Körpers vier Akupunktur-Punkte behandelt:


• unterhalb des Knies

• im Bereich des Innenknöchels des Fußes

• an der oberen seitlichen Wade

• und an der äußeren Seite der kleinen Zehe


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Zusätzlich kann ein spezieller Kopfpunkt gestochen werden. Ihm wird eine allgemein beruhigende Wirkung zugeschrieben und soll die Angst vor der bevorstehenden Geburt lösen. Die einzelnen Behandlungen dauern jeweils etwa 20 Minuten. Ob Sie dabei sitzen oder liegen wollen, bleibt Ihnen überlassen. Manchmal regiert der Körper mit Schwindel auf die Akupunktur, dann ist eine Behandlung im Sitzen angenehmer. Um sicher zu gehen, dass auch dem Baby die Akupunktur bekommt, wird es häufig mittels CTG überwacht.


Kosten

Die Kosten für die geburtsvorbereitende Akupunktur sind überschaubar: Sie müssen mit zehn bis 20 Euro pro Sitzung rechnen.


Von der Krankenkasse wird die Akupunktur zur Geburtsvorbereitung in der Regel nicht gezahlt. Besser stehen Ihre Chancen auf eine Kostenübernahme bei einer Behandlung von Rücken- oder Gelenkschmerzen in der Schwangerschaft. Da bereits viele Hebammen bei der Behandlung von Schwangerschaftsbeschwerden mit Akupunktur, Homöopathie und anderen Naturheilmethoden arbeiten, werden die Kosten dafür meist von den Kassen übernommen - manchmal allerdings nur anteilig. Sprechen Sie Ihre Hebamme beim nächsten Besuch einfach darauf an. Sie wird Ihnen sicher ein paar Tipps an die Hand geben können.


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Allgemeine Informationen


über Akupunktur finden Sie auch unter:


Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA)

Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V. (ACTCM e.V.)

Deutsche Akupunktur Gesellschaft


QUELLE: FAMILIE.DE


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